Spargelzeit

Spargelwochen

Lust auf Spargel ?

Spargel genießt unangefochten den Ruf, die edelste aller Gemüsesorten zu sein. Sein feines Aroma und sein unvergleichlicher Geschmack machen Spargel so einzigartig.

Die relativ kurze Erntesaison von Mitte April bis zum Stichtag 24. Juni setzt dem Genuss leider enge Fristen. Ansonsten gibt es keinerlei Einwände gegen hemmungsloses Schlemmen mit unserem Spargel-Special!

Spargel – eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt
Spargel genießt unangefochten den Ruf, die edelste aller Gemüsesorten zu sein. Bereits vor 4000 Jahren wussten die Chinesen seinen unvergleichlichen Geschmack zu genießen. Griechen, Römer, Babylonier und Perser schätzten ihn vor allem wegen seiner Heilwirkung. Um 300 v.Chr. erkoren Pharao Echnaton und seine Gattin Nofretete im alten Ägypten den Spargel gar zur Speise der Götter.

Spargel

In Deutschland war Spargel zuerst in mittelalterlichen Kloster- und Apothekergärten als Heilpflanze zu finden. Erst im 16. Jahrhundert setzte er sich an den fürstlichen Höfen als Luxusgemüse durch. Mit dem großflächigen Anbau wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts begonnen. Einheimische Hauptanbaugebiete: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Importe aus Griechenland, Spanien, Frankreich erweitern das Angebot und tragen zur Verlängerung der Saison bei.

Genuss ohne Reue
Sein feines Aroma und sein unvergleichlicher Geschmack machen Spargel so einzigartig. Die relativ kurze Erntesaison von Mitte April bis zum Stichtag 24. Juni setzt dem Genuss leider enge Fristen. Ansonsten gibt es keinerlei Einwände gegen hemmungsloses Schlemmen.
Mit nur knapp 100 Kalorien pro Portion (100 kcal/500 g) ist Spargel ein idealer Schlankmacher. Er besteht zu 94 % aus Wasser, enthält wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, Eiweiß und wichtige Ballaststoffe. Spargel wirkt entwässernd und entschlackt. In der Heilkunde wird er bei Blasen- und Nierenleiden eingesetzt.

Spargel 1

Die Sorten
Es gibt grünen, weißen und violetten Spargel. Der weiße wächst in sandigem Boden und wird gestochen, bevor seine Köpfchen die Oberfläche durchstoßen. Er schmeckt besonders mild und zart. Grüner Spargel wächst oberirdisch und wird kurz über dem Boden abgeschnitten. Im Gegensatz zum weißen Spargel muß er – wenn überhaupt – nur an den Enden geschält werden. Sein Geschmack ist kräftig, manchmal sogar etwas herb. Der Vitamin C Gehalt ist sogar noch deutlich höher als beim weißen. Der violette Spargel liegt geschmacklich zwischen beiden Sorten. Er muß wie der weiße geschält werden.

Qualität und Frische
Spargel schmeckt am besten, wenn er ganz frisch verarbeitet wird. Frischen Spargel erkennt man daran, dass die Köpfchen geschlossen und die Stangen prall und glänzend sind. Frische Spargelstangen lassen sich leicht brechen, und sie “klingeln”, wenn man sie aneinanderreibt. Sieht das Schnittende ausgetrocknet und verfärbt aus, wurde der Spargel schon zu lange gelagert. Frischer Spargel hält sich in ein feuchtes Tuch gewickelt ca. 4 Tage im Gemüsefach

des Kühlschranks. Die angebotenen Handelsklassen sagen wenig über Frische oder Qualität der Ware aus. Sie geben lediglich an, dass die Stangen nach einheitlichen Größen sortiert sind. Am besten schmecken Stangen mittlerer Größe (ca. daumendick). Dicke Stangen sind manchmal etwas wässrig, dünne ergeben zuviel Abfall.

Schaeler

Tipps zur Vorbereitung
Spargel sollte nicht roh verzehrt werden. Weißer und violetter Spargel muss vor dem Garen geschält werden: dünn unterhalb des Kopfes beginnen und nach unten hin dicker schälen (am besten mit einem speziellen Spargelschäler). Damit sie nicht bricht, die Spargelstange beim Schälen am Kopf festhalten und auf das Handgelenk legen. Den holzigen, unteren Teil großzügig abschneiden. Schalen und Enden nicht wegwerfen, sondern auskochen. Der Sud ergibt eine ausgezeichnete Grundlage für Suppen oder Saucen.

Tipps zum Garen
Spargel sollte nicht zu lange garen. Sein volles Aroma entfaltet er bei einer Kochzeit von 15-20 Minuten (je nach Dicke), grüner braucht nur etwa 10 Minuten. Etwas Salz, eine Prise Zucker, ein paar Spritzer Zitronensaft und ein Stück Butter verfeinern das Kochwasser. Im herkömmlichen Kochtopf kann eine durchschnittliche Portion Spargel nur mit sehr viel Wasser und hohem Energieverbrauch gekocht werden. Ideal ist daher die Zubereitung im Spargeltopf. Dieser hat einen kleinen Durchmesser und ist besonders hoch. Der Topf verbraucht weniger Energie und der Spargel kann portionsweise gebündelt im Stehen gegart werden. So bleiben die zarten Spitzen im Dampf schön bissig. Für die Zubereitung Wasser zum Kochen bringen, Spargel portionsweise mit Bindfaden zusammenbinden und mit den Köpfen nach oben im Einsatz garen. Der Spargel sollte etwa 2/3 mit Wasser bedeckt sein.

Sie können Spargel auch nur im Dampf garen. Dazu den Spargeltopf ca. 3 cm mit Wasser füllen, Einsatz mit Spargel zufügen, Wasser zum Kochen bringen, und das Gemüse ca. 15 – 20 Minuten garen. Am Ende der Garzeit grundsätzlich “Bissprobe” machen. Im Einsatz können Sie die Stangen bequem herausheben. Für die Zubereitung größerer Mengen Spargel eignet sich ein Spargelbräter hervorragend. Wasser zum Kochen bringen und Spargel gebündelt in den Topf legen. Der Spargel sollte knapp mit Wasser bedeckt sein. In der asiatische Küche wird Spargel gerne gebraten serviert. Wir empfehlen, die Stangen vor dem Anbraten kurz zu blanchieren.